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Schnittblumen

Ihr habt zu Weihnachten einen schönen Strauß bekommen? Wunderbar! Was kann man im Winter mehr gebrauchen als Sonne und Blüten?

Doch wie erhaltet Ihr die Pracht so lange wie möglich? 

Zunächst sollte die Vase wirklich sauber sein, damit die Bakterien sich nicht zu schnell ausbreiten können. Das Wasser sollte circa 25-35 Grad Celsius haben und wenn möglich mit einem Frischhaltegranulat versehen sein, das Bakterien reduziert. 

Gebundene Sträuße sind drapiert und gestaffelt, um jede Blüte zu unterstützen und gezielt zur Geltung zu bringen. Deshalb bleiben diese Sträuße besser im Floristengarn.

Dann gilt folgende Faustregel: harte Stiele schräg mit einem wirklich scharfen Messer anschneiden, weiche Stiele gerade anschneiden und Gehölze etwas von der Rinde befreien und mit dem Hammer (!) etwas anschlagen, damit sie optimal Wasser ziehen können. 

Stellt sie nicht in die Sonne (wenn sie denn scheint) und möglichst zugfrei,...und keinesfalls neben Euren Obstkorb, denn das verströmte Ethylen lässt die Blumen schneller reifen und so verwelken.

Perfekt. Jetzt müsst Ihr nur noch jeden Tag das Wasser wechseln. Mehr kann man nicht machen. Wie schön, wenn die eigenen Blumen wieder im Garten blühen... ohne viel Zutun ;-)

Ach ja: ich bin ja ein Fan von Kompostieren und Bokashi, aber die Schnittblumen sind leider fast immer gespritzt und gehören daher in den Hausmüll! Leider. Aber schön sind sie trotzdem....

 Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein wunderbares 2018! Herzlichst,

Eure Antje.